Zum Inhalt springen
MADE FOR PROS · TRUSTED BY THE BEST

Die perfekte Druckdatei erstellen

Vektorgrafik, 300 dpi, CMYK: Was eine gute Druckdatei ausmacht — und was nicht.

Druckfertige Vektorgrafik auf Bildschirm mit CMYK-Farbführer
50.000+
Veredelte Teile / Jahr
5,0 ★
Google (100+ Bewertungen)
3–5
Tage Lieferzeit
Seit 2013
in Regensburg

Gute Datei, guter Druck

Die Druckqualität beginnt nicht an der Maschine. Sie beginnt bei der Datei. Eine saubere Vektorgrafik ergibt einen scharfen Druck. Ein JPG von der Website ergibt Pixelbrei. Der Unterschied ist sichtbar — auf jedem Textil.

Vektor vs. Pixel

Vektorgrafiken bestehen aus mathematischen Kurven. Sie lassen sich beliebig skalieren, ohne Qualitätsverlust. Egal ob 3 cm auf der Brust oder 40 cm auf dem Rücken — die Kanten bleiben scharf.

Pixelgrafiken bestehen aus Bildpunkten. Bei Vergrößerung werden die Pixel sichtbar. Ein Logo mit 500 px Breite reicht für eine Website. Für einen 30-cm-Rückendruck ist es unbrauchbar.

Faustregel: Vektordatei ist immer besser als Pixeldatei. Ausnahme: fotorealistische Motive (z. B. Fotos) — die existieren nur als Pixel.

Dateiformate: Ranking

RangFormatBewertungAnmerkung
1AI / EPSIdealVektorformat. Direkt druckfähig. Kurven, Farben, Ebenen erhalten.
2PDFGutKann Vektoren enthalten. Wichtig: PDF aus Illustrator/CorelDRAW, nicht aus Word.
3SVGGutVektorformat. Kommt oft aus Web-Kontexten. Brauchbar, aber manchmal mit Kompatibilitätsproblemen.
4PNG (300 dpi)AkzeptabelPixelformat, aber mit Transparenz. Brauchbar ab 300 dpi in Druckgröße.
5JPGProblematischPixelformat, komprimiert, keine Transparenz. Nur in Ausnahmefällen nutzbar.

Nicht druckfähig: Word-Dokumente (.docx), PowerPoint-Dateien (.pptx), Screenshots, WhatsApp-Bilder.

Mindestauflösung: 300 dpi

DPI steht für „Dots per Inch” — Punkte pro Zoll. Je mehr Punkte, desto feiner das Druckbild.

  • 300 dpi in Druckgröße ist der Standard. Ein Logo, das 10 cm breit gedruckt werden soll, muss mindestens 1181 Pixel breit sein.
  • 72 dpi ist Bildschirmauflösung. Reicht für Websites. Für Textildruck viel zu wenig.
  • 150 dpi ist ein Kompromiss. Erkennbar, aber nicht scharf. Nur bei großen Motiven auf Distanz akzeptabel.

Rechnung: Gewünschte Breite in cm ÷ 2,54 × 300 = benötigte Pixelbreite.

Farbmodus: CMYK vs. RGB

RGB ist der Farbraum für Bildschirme. Rot, Grün, Blau. Leuchtende Farben, breites Spektrum.

CMYK ist der Farbraum für Druck. Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Engeres Spektrum, aber druckbar.

Was das bedeutet:

  • DTF-Druck arbeitet mit CMYK. Dateien in RGB werden automatisch konvertiert — dabei können Farben matter werden. Besser: gleich in CMYK anlegen.
  • Siebdruck arbeitet mit Pantone-Sonderfarben. Die Farbe wird exakt gemischt. Kein CMYK, kein RGB — sondern ein definierter Farbton. Wenn Ihr Corporate Design eine Pantone-Farbe hat, teilen Sie uns die Nummer mit.

Häufige Fehler

JPG von der Website. 72 dpi, RGB, komprimiert. Für Textildruck nicht brauchbar. Selbst wenn es auf dem Monitor gut aussieht.

Logo aus Word oder PowerPoint. Dort eingebettete Grafiken werden beim Speichern komprimiert. Qualität geht verloren.

Screenshot vom Handy. Bildschirmauflösung, Kompression, falscher Farbraum. Alles gleichzeitig falsch.

PDF aus Word. Ein PDF ist nur so gut wie sein Inhalt. Ein Word-Dokument, das als PDF gespeichert wird, enthält keine Vektoren — nur komprimierte Pixel.

Logo nur als Favicon. 32 × 32 Pixel. Das reicht für die Browser-Leiste. Nicht für ein Brustlogo.

Was passiert, wenn die Datei nicht perfekt ist?

Wir prüfen jede angelieferte Datei vor der Produktion. Das gehört zum Prozess.

Wenn die Qualität nicht ausreicht, melden wir uns — mit konkreter Einschätzung:

  • Nachvektorisierung möglich? Bei einfachen Logos können wir die Datei nachbauen. Aufwand: 15–30 Minuten je nach Komplexität.
  • Auflösung grenzwertig? Wir testen und zeigen Ihnen das Ergebnis vorab.
  • Farbabweichung? Wir gleichen mit Ihrem CI ab und senden einen Probedruck.

Kein Druck verlässt die Produktion ohne Freigabe. Das ist Standard.

Software: Womit erstellen?

Nicht jeder hat Adobe Illustrator. Hier die gängigen Optionen — geordnet nach Druckdatei-Qualität:

Professionelle Vektorsoftware:

  • Adobe Illustrator — Branchenstandard. AI- und EPS-Export. Perfekte Farbmanagement-Integration. Wenn Ihre Agentur oder Ihr Grafikdesigner damit arbeitet: ideal.
  • CorelDRAW — Voll professionell, besonders in der Werbetechnik verbreitet. CDR-Dateien können wir direkt verarbeiten.
  • Affinity Designer — Preiswerte Alternative zu Illustrator. Exportiert PDF mit Vektoren, SVG, EPS. Qualitativ gleichwertig.

Kostenlose Alternativen:

  • Inkscape — Open-Source-Vektoreditor. Exportiert SVG und PDF. Für einfache Logos gut geeignet. Bei komplexen Designs manchmal Kompatibilitätsprobleme mit Farbprofilen.
  • Canva — Nur bedingt geeignet. Canva exportiert PDF, aber oft mit eingebetteten Pixelgrafiken statt echten Vektoren. Prüfen Sie: Wenn Sie das Logo im Canva-Editor beliebig vergrößern können und es scharf bleibt, ist es ein Vektor. Wenn es pixelig wird: Pixel.

Nicht geeignet:

  • Microsoft Word, PowerPoint, Paint — keine Vektorfähigkeit. Ergebnisse sind nicht druckfähig.
  • Online-Logo-Generatoren — liefern oft nur PNG in niedriger Auflösung. Fragen Sie nach dem Vektor-Download (meistens kostenpflichtig, aber vorhanden).

Tipp: Wenn Sie Ihr Logo von einem Grafikdesigner erstellen lassen haben, fragen Sie nach der Vektor-Originaldatei (AI, EPS oder PDF). Sie haben Anspruch darauf — das ist Teil des Auftrags. Viele Designer liefern standardmäßig nur JPG/PNG. Bestehen Sie auf das Vektorformat.

Sonderfall: Logo existiert nur als Pixeldatei

Das kommt häufig vor. Jemand hat das Logo vor Jahren erstellt, die Originaldatei ist verloren, und alles was bleibt ist ein JPG von der Website.

Optionen:

  1. Nachvektorisierung. Wir bauen das Logo als Vektordatei nach. Bei einfachen Logos (Text + Form) dauert das 15–30 Minuten. Bei komplexen Logos mit vielen Details: 30–60 Minuten. Die Kosten liegen in der Regel bei 20–50 €.
  2. Pixeldruck mit DTF. Wenn die Auflösung mindestens 300 dpi in Druckgröße beträgt, können wir auch Pixeldateien per DTF-Transferdruck verarbeiten. Das Ergebnis ist gut — aber für Nachbestellungen und Skalierung ist eine Vektordatei langfristig besser.
  3. Bestmögliche Quelle suchen. Oft existiert eine bessere Version des Logos irgendwo: auf einem alten USB-Stick, beim ursprünglichen Designer, im Briefkopf-Template der Druckerei, oder als hochauflösendes PNG auf dem Firmenschild. Fragen Sie nach, bevor wir nachvektorisieren — das spart Zeit und Geld.

Checkliste: Druckdatei anliefern

  • Vektorformat (AI, EPS, PDF) bevorzugt
  • Mindestens 300 dpi bei Pixeldateien
  • CMYK-Farbmodus (oder Pantone-Nummer angeben)
  • Keine Komprimierung (Original-Datei, nicht Screenshot)
  • Transparenter Hintergrund bei Pixeldateien (PNG)

Datei senden per WeTransfer oder direkt über unser Kontaktformular: Jetzt Kontakt aufnehmen

Mehr zu unseren Druckverfahren: Textildruck

Alle Preise zzgl. MwSt. Stand: März 2026.

Was kostet Ihr Projekt?

Ergebnis in 30 Sekunden — ohne Anmeldung.

Preis berechnen →
Autor: Johannes-Maximilian Gottl — Gründer & Inhaber, Siluri Clothing. Textilveredelung in Regensburg seit 2013.
Bereit?

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten Sie gerne — per Telefon, WhatsApp oder Kontaktformular.

Antwort innerhalb von 1 Werktag garantiert

WhatsApp