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Corporate Fashion: Der Leitfaden für einheitliche Teamkleidung

Einheitliche Teamkleidung wirkt — wenn die Umsetzung stimmt. Von der Planung bis zur Nachbestellung.

Corporate Teamkleidung — Polos, T-Shirts und Hoodies in Navy mit Logo
50.000+
Veredelte Teile / Jahr
5,0 ★
Google (100+ Bewertungen)
3–5
Tage Lieferzeit
Seit 2013
in Regensburg

Einheitliches Auftreten. Systematisch umgesetzt.

Corporate Fashion ist keine Mode. Es ist ein System: definierte Textilien, definierte Veredelung, definierte Nachbestelllogik. Das Ziel ist nicht, dass alle gleich aussehen — sondern dass das Team als Einheit erkennbar ist. Im Kundenkontakt, auf Messen, beim Außendienst, in der Werkstatt.

Die Umsetzung scheitert selten am Budget. Sie scheitert an fehlender Planung: Textilien, die nicht zum Einsatzzweck passen. Veredelung, die die Wäsche nicht übersteht. Keine Nachbestelllogik, wenn neue Mitarbeiter kommen. Dieser Leitfaden deckt die typischen Stolperstellen ab.

Schritt 1: Einsatzzweck klären

Bevor Textilien ausgewählt werden, muss klar sein, wo die Kleidung getragen wird:

Büro und Kundenauftritt:

  • Poloshirts, Hemden, Blusen, leichte Pullover
  • Weiche Materialien, moderne Schnitte
  • Waschtemperatur: 30–40 °C reicht
  • Veredelung: Stickerei (wertig) oder DTF (wenn Farbverläufe nötig)

Werkstatt und Produktion:

  • T-Shirts, Arbeitshosen, Softshelljacken
  • Robuste Materialien, hohe Grammatur (180+ g/m²)
  • Waschtemperatur: 40–60 °C, ggf. Industriewäsche
  • Veredelung: Stickerei bevorzugt (haltbarer bei hohen Waschtemperaturen)

Gastronomie und Küche:

  • Schürzen, Kochjacken, Service-Shirts
  • Kochwaschbar (95 °C), hygienisch, schnelltrocknend
  • Veredelung: Stickerei zwingend (einziges Verfahren, das Kochwäsche übersteht)

Events und Messen:

  • T-Shirts, Hoodies, Caps, Westen
  • Optik wichtiger als Haltbarkeit — Kleidung wird seltener gewaschen
  • Veredelung: DTF-Druck (vollfarbig, günstig bei Kleinauflagen)

Die häufigste Fehlerquelle: Unternehmen bestellen ein Textil für alle Einsatzbereiche. Das funktioniert nicht. Ein Poloshirt für den Empfang braucht andere Eigenschaften als ein T-Shirt für die Werkstatt. Verschiedene Einsatzbereiche → verschiedene Textilien → gleiches Logo.

Schritt 2: Textilauswahl

Textilien für Corporate Fashion müssen drei Kriterien erfüllen:

  1. Dauerhaft verfügbar. Keine Saisonware, keine limitierten Farben. Das Textil muss auch in zwei Jahren nachbestellbar sein — in derselben Farbe, demselben Schnitt.
  2. Zum Einsatzzweck passend. Grammatur, Waschtemperatur, Tragekomfort — alles muss stimmen.
  3. CI-kompatibel. Die Textilfarbe muss zur Unternehmensfarbe passen. Nicht jeder Hersteller bietet jede Farbe an.

Bewährte Marken für Corporate Fashion:

  • Stanley/Stella — Bio-Baumwolle, moderne Schnitte, stabile Farbpalette. Für Büro und Kundenauftritt.
  • Daiber (James & Nicholson) — 60 °C-waschbare Workwear. Für Handwerk und Produktion.
  • Payper — Arbeitshosen und robuste Workwear. Für Baustelle und Industrie.
  • CG Workwear — Schürzen und Gastronomie-Textilien. Kochwaschbar.
  • Result — Softshelljacken, Fleece, Outdoor-Layer. Für Außendienst.

Wir beraten bei der Auswahl. Sie sagen uns den Einsatzzweck, wir schlagen Textilien vor. Sie entscheiden nach Muster — nicht nach Katalogbild.

Schritt 3: Veredelung planen

Das Logo muss auf jedem Textil gleich aussehen — gleiche Farben, gleiche Platzierung, gleiche Größe. Das klingt trivial, ist es aber nicht, weil verschiedene Textilien verschiedene Veredelungsverfahren erfordern.

Typische Kombinationen:

  • Poloshirts: Brustlogo per Stickerei (links, 8–10 cm)
  • T-Shirts: Brustlogo per DTF-Druck (wenn Stickerei zu steif wäre) oder Stickerei
  • Jacken: Brustlogo per Stickerei + Rückenschriftzug per DTF-Druck
  • Caps: Logo per 3D-Stickerei
  • Schürzen: Logo per Stickerei (Kochwäsche-tauglich)

Logo-Platzierung standardisieren: Definieren Sie einmal, wo das Logo sitzt — und halten Sie sich daran. Typisch:

  • Brust links: Firmenlogo (8–10 cm breit)
  • Ärmel rechts: Claim oder Zusatzlogo (optional)
  • Rücken oben: Firmenname oder Website (optional, bei Außendienst sinnvoll)
  • Cap vorne: Logo (6–8 cm breit)

Schritt 4: Größen und Mengen bestimmen

Größenverteilung: Fragen Sie Mitarbeiter nach ihrer Größe — raten Sie nicht. Ein Poloshirt in der falschen Größe wird nicht getragen. Damit ist das gesamte Corporate-Fashion-Konzept gescheitert.

Empfehlung: Bestellen Sie Mustertextilien in den drei häufigsten Größen (M, L, XL) und lassen Sie Mitarbeiter anprobieren. Der Aufwand ist minimal — die Trefferquote steigt massiv.

Stückzahl pro Mitarbeiter: Mindestens 2–3 Oberteile pro Person, damit im Wechsel gewaschen werden kann. Bei täglichem Tragen: 5 Oberteile. Bei Arbeitskleidung mit Industriewäsche: der Textilservice gibt den Rhythmus vor.

Puffer einplanen: Bestellen Sie 10–15 % mehr als die aktuelle Mannschaft braucht. Neue Mitarbeiter, Ersatz für Verschleiß, Größenwechsel — der Puffer spart eine separate Nachbestellung.

Schritt 5: Budget kalkulieren

Realistische Richtwerte (Textil + Veredelung, pro Stück):

KleidungsstückPreisspanneTypische Veredelung
T-Shirt mit Brustlogo12–18 €DTF oder Stickerei
Poloshirt mit Brustlogo22–32 €Stickerei
Hoodie mit Brust + Rücken35–50 €Stickerei + DTF
Softshelljacke mit Brustlogo42–60 €Stickerei
Cap mit 3D-Stick14–22 €3D-Stickerei
Schürze mit Logo18–28 €Stickerei

Beispiel: 10-Personen-Team, Basisausstattung

  • 30 Poloshirts (3 pro Person): ca. 750–960 €
  • 10 Softshelljacken: ca. 420–600 €
  • 10 Caps: ca. 140–220 €
  • Gesamt: ca. 1.310–1.780 €

Das ist keine große Investition. Verteilt auf 2 Jahre Tragezeit kosten die Textilien weniger als 10 € pro Mitarbeiter pro Monat. Und sie sind steuerlich absetzbar.

Schritt 6: Nachbestelllogik einrichten

Das wird am häufigsten vergessen: Was passiert, wenn nach 6 Monaten ein neuer Mitarbeiter kommt?

Bei Siluri speichern wir:

  • Stickdatei und Druckvorlage
  • Textilart und Farbe
  • Veredelungsposition und -größe
  • Letzte Bestelldetails

Nachbestellung: Ein Anruf oder eine E-Mail reicht. Wir produzieren identisch nach — auch ein einzelnes Poloshirt.

Das ist der Unterschied zwischen „einmal Textilien bestellen” und Corporate Fashion als System. Das System funktioniert nur, wenn die Nachbestellung genauso einfach ist wie die Erstbestellung.

Häufige Fehler

  1. Ein Textil für alle. Der Außendienst braucht andere Textilien als die Werkstatt. Gleiches Logo, verschiedene Träger.
  2. Zu wenig bestellen. 1 Shirt pro Person wird nicht getragen — es liegt in der Wäsche, wenn es gebraucht wird.
  3. Keine Nachbestelllogik. Neue Mitarbeiter bekommen nichts, weil niemand weiß, was bestellt wurde.
  4. Textil nach Optik wählen. Sieht gut aus im Katalog, hält aber keiner 60 °C-Wäsche stand. Einsatzzweck schlägt Optik.
  5. Logo zu groß oder zu klein. 8–10 cm Brustlogo ist Standard. Alles unter 5 cm ist kaum erkennbar. Alles über 15 cm wirkt wie ein Werbeplakat.

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Corporate Fashion ist kein Großprojekt. Es ist eine strukturierte Bestellung mit Beratung. Sagen Sie uns, wie viele Leute Sie ausstatten wollen und wo sie arbeiten. Wir schlagen Textilien, Veredelung und Mengen vor.

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Autor: Johannes-Maximilian Gottl — Gründer & Inhaber, Siluri Clothing. Textilveredelung in Regensburg seit 2013.
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